Richtig texten auf der Webseite
Die Textformel nicht nur für deine Landingpage

Weißt du, wie man einen Webseiten-Text am besten gestaltet?

Wenn wir über unsere Webseite nachdenken, haben wir einen ganz großen Klumpen angeblich wichtiger Informationen im Kopf. Diese wollen wir unseren Kunden am liebsten schon auf der Startseite vor die Nase halten. Alle Gründe, warum er doch bitte unser Angebot wahrnehmen soll.

Aber ist das richtig? Kaufen wir so besser?

Immer wieder auf Start

Ich lese derzeit besonders viele Bücher über das Texten, Story-Telling und über Marketing. Was mir hier immer wieder bewusst wird: Wir Selbständigen sind mit dem stetig wandelnden Social-Media-Marketing meist komplett überfordert. Wir geben unser Bestes. Aber bis wir es scheinbar können, ist schon wieder vieles veraltet und wieder alles anders. So starten wir immer wieder von vorne. Das kostet neben viel Zeit auch noch verdammt viel Kraft. Wäre es also nicht besser, wir hätten verschiedene Verkaufwege bei denen wir uns nicht täglich so sehr ins Zeug legen müssen?  

Es ist besser! Und alle unsere Verkaufwege sollten auf unsere Webseite führen. Das ist unser Sprachrohr. Unsere selling mashine. Doch damit unsere Webseite auch wirklich verkaufen wird, müssen wir sie mit einer Textformel versehen, die unsere Kunden anspricht. Keiner möchte heute noch angeschrien werden: "Kauf mich. JETZT". Es muss erst der Wunsch erzeugt werden, nicht mehr ohne unser Produkt leben zu können. Wie das geht, erklär ich euch.

BELA - meine Lieblings-Textformel

Belohnung - Empathie - Lösung - Aufforderung
Du kannst BELA nicht nur super für deine Startseite einsetzen, sondern auch für deine Landingpages, E-Mail-Kampagnen, Facebook-Ads und auch für deine Blog-Intros.  Ich gehe gleich weiter auf die einzelnen Abschnitte ein, damit du ein Gefühl für diese Formel bekommst. Für mich ist diese Text-Formel am besten umsetzbar. So mag ich am liebsten lesen. Wie sieht es bei dir aus? Schauen wir es uns näher an.

B - wie Belohnung

Dieser Bereich ist auch ein sogenannter "Teaser". Er soll unseren Webseitenbesucher/Kunden dazu bringen, unseren Text weiterzulesen in der Hoffnung, dass er in unserem Produkt einen Mehrwert für sich erkennt und ohne unser Produkt nicht mehr leben möchte. Um ihn dazu zu bewegen müssen wir ihm sagen, was er von uns erwarten kann. Deine unrealistischen Versprechungen, aber es muss schon eine verdammt gute Belohnung sein.

In Kürze werde ich einen weiteren Blog-Beitrag erstellen, in dem ich erkläre, wie du diese Belohnung für deinen Traumkunden (Persona) in packende Worte fassen kannst.

Benenne eine starke Belohnung für deine stark definierte Zielgruppe (deinen Traumkunden).

E - wie Empathie

Keiner möchte mehr von jemanden kaufen, der in unseren Augen einfach den Hals nicht voll genug bekommt. Es geht uns heutzutage darum, dass der Verkäufer uns versteht. Am besten Einer von uns ist und daher unsere Sorgen, Probleme und Ziele nachvollziehen kann, ohne das wir uns erklären müssen.

Dieser Bereich deines Textes ist der Wichtigste. Hier kannst du und MUSST du das Vertrauen deines Traumkunden gewinnen.

Am besten arbeitest du mit einem Dreier-Block. Stelle hier zuerst den Wunsch deines Traumkundens in den Mittelpunkt. Im zweiten Block gehe auf seine Probleme/Hürden ein. Mache ihm seine derzeitige missliche Lage klar. Wo steht er ohne dein Produkt? Im dritten Bock zeige deinem Kunden eine Vision, wie das Leben mit deinem Produkt sein könnte.

Erzeuge ein Verlangen, dass er ohne dein Produkt dieses Gefühl nicht haben wird und das das wirklich sehr schade oder gar sein Untergang sein wird.

L - wie Lösung

Jetzt darfst du loslegen. Erkläre deinem Traumkunden unbedingt sachlich, was dein Produkt alles kann und unbedingt welche Vorteile dein Traumkunde von der Nutzung deiner Produktes haben wird. Hier kannst du mit Zahlen und harten Fakten deinen Kunden von deinem Produkt überzeugen. Dein Traumkunde sollte bis zu diesem Punkt schon bereit sein dir dein Produkt abzukaufen. Die Fakten zu deinem Produkt sollten dieses Gefühl lediglich festigen. 

Es ist dir überlassen, ob du hier auf eine Liste (Bulletpoints) als Aufzählung setzt oder mit Kästchen arbeiten möchtest, aber vergiss nie: Bleibe sachlich und auf jeden Fall auf dem Boden. Keine überdrehten Versprechungen und keine verblümte Sprache. Das könnte deinem Kunden das hergestellte zarte Vertrauen wieder nehmen.

Was hat dein Kunde von deinem Produkt, darum muss es in diesem Abschnitt gehen!

A - wie Aufforderung

Ganz am Ende kannst du deinen kaufbereiten Kunden nicht einfach stehen und raten lassen, was er nun zu tun hat, um an dein Produkt zu kommen. Du musst ihm hier eine klare Aufforderung zum Handeln geben. Einen sogenannten "Call-to-Action". Hier zeigst du ihm auf, was er als nächstes tun muss, um an dein Produkt zu kommen. Entweder eine E-Mail schreiben, einen Termin buchen oder du verlinkst den Button direkt in deinen Shop, damit er dein Produkt dort bestellen kann.

Sei kreativ und benenne deinen Call-to-Acion Button vielleicht nicht einfach JETZT BUCHEN, sondern vielleicht eher sowas wie: JETZT UMDENKEN LERNEN oder JETZT ACHTSAMER LEBEN. Du findest bestimmt eine zu deinem Produkt passenden Aufforderung die deinen Kunden sanft zum handeln bringt.

Noch einmal kurz zusammengefasst:


  1. Stelle eine große Belohnung in Aussicht

  2. Beweise ordentlich Empathie

  3. Präsentiere deine Lösung sachlich

  4. Forder deinen Traumkunden sanft dazu auf, sich dein Produkt zu sichern

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